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10.03.2008:
Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2008

Mit der Humboldthafenbrücke in Berlin und der Dreiländerbrücke bei Weil am Rhein wurden heute zwei Brückenbauwerke ausgezeichnet, die in gestalterischer und technischer Hinsicht wahre Meisterleistungen sind", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Montag Abend vor über 1200 Gästen in Dresden. Die für den Wettbewerb eingereichten Bauwerke seien ein Beleg für das außerordentlich hohe Niveau der Ingenieurbaukunst in Deutschland.

Der Deutsche Brückenbaupreis ist dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben worden. Er wird von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure ausgelobt, um herausragende Ingenieurleistungen auf dem Gebiet des Brückenbaus öffentlich zu würdigen. Tiefensee unterstützt und fördert den Preis als Schirmherr im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur.

Der Preis wird in verschiedenen Kategorien vergeben. In der Kategorie der Straßen- und Eisenbahnbrücken wurde die Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof ausgezeichnet. Die Jury befand die Brücke "durch ihre ungewöhnlich schlanke Konstruktion richtungweisend für den modernen Eisenbahnbrückenbau". In der Kategorie der Fußgänger- und Radwegbrücken wurde die Dreiländerbrücke über den Rhein bei Weil am Rhein ausgezeichnet. Sie begeisterte die Jury vor allem durch ihr "filigranes Tragsystem mit einer Spannweite von 230 Metern". Als maßgeblich für die Brücken verantwortliche Ingenieure wurden Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich und die Arbeitsgemeinschaft von Dipl.-Ing. Wolfgang Strobl und Architekt Dietmar Feichtinger ausgezeichnet.

"Brücken haben die Menschen schon immer fasziniert. Daher wird der Brückenbau als Königsdisziplin der Ingenieure angesehen", so Tiefensee. Die zum Wettbewerb eingereichten Bauwerke seien exzellente Beispiele für gute Gestaltung, optimalen Einsatz der Baustoffe und Bauverfahren mit interessanten innovativen Ansätzen.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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