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20.05.2021:
A43-Brückenarbeiten: Vollsperrung bei Herne an zwei Wochenenden im Mai und Juni

Abriss der zweiten Brückenhälfte und Einschub des zweiten Überbaus


Die Deutsche Bahn baut im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der A43 bei Herne die erste von insgesamt fünf Brücken neu. Dafür wird die Autobahn an zwei kommenden Wochenenden gesperrt. Für die Konstruktion der ersten Brückenhälfte war bereits im März die Autobahn zweimal vollgesperrt worden.

Die Brücke liegt südlich des Kreuzes Herne. Daher wird die A43 zwischen der Anschlussstelle Herne-Eickel und dem Kreuz Herne in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Termine für die Sperrungen sind:

  • Freitag (28.5.) ab 22 Uhr bis Montag (31.5.) bis 5 Uhr: Abriss der zweiten Brückenhälfte
  • Freitag (4.6.) ab 22 Uhr bis Montag (7.6.) bis 5 Uhr: Einschub des zweiten Überbaus

Die A43 ist derzeit zwischen dem Kreuz Herne und dem Kreuz Recklinghausen wegen Brückenschäden für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gesperrt. Zudem sind die Verbindungen im Kreuz Herne von der A42 auf die A43 in Richtung Münster für alle Fahrzeuge gesperrt. Daher führt die großräumige Umleitung für die Vollsperrung über die A40, die A45 und die A2. Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen können in Fahrtrichtung Wuppertal noch bis zum Herner Kreuz fahren und werden dann über die A42, die A45 und die A40 umgeleitet.

Die Brücke wird jeweils halbseitig abgerissen und neu gebaut. Nach dem Einschub der ersten Brückenhälfte im März baut die Bahn derzeit den so genannten Überbau –  also die Fahrbahnplatte, Träger und Bögen – der zweiten Brückenhälfte neben der Fahrbahn an der A43 auf. Deswegen kann dieser schon in der Woche nach dem Abriss auf die Widerlager der Brücke eingeschoben werden.

Im Zugverkehr kommt es bei den Linien S 2, RB 32 und RB 43 zeitweise zu abweichenden Fahrzeiten um bis zu 30 Minuten oder Haltausfällen in Herne. Nähere Infos gibt es online unter www.zuginfo.nrw.   

Die anderen vier Brücken wird die Bahn in den kommenden Jahren bauen. Auch dafür müssen die Autobahnen A42 und A43 mehrfach gesperrt werden.


Quelle: Deutsche Bahn AG

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