
12.05.2012
© Frank Sellke / brueckenweb.de

13.05.2012
© Frank Sellke / brueckenweb.de

2003
© Pavel Rypar
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hieß ursprünglich Pons Aelius
Die Figuren auf der Engelsbrücke stammen von Bernini, sie symbolisieren den Wandel Roms vom Römischen Reich zum Christentum.
Informationen von Pavel Rypar:
5 Bögen, die 3 Mittleren sind antiken Ursprungs, die beiden Seitlichen wurden 1892 erbaut. Bernini und seine Mitarbeiter haben 1660-1667 für die Brücke 10 Engelsstatuen geschaffen.
Die Engelsbrücke in Rom, italienisch Ponte Sant’Angelo, ist eines der bedeutendsten Bauwerke der antiken und barocken Architekturgeschichte Italiens. Ursprünglich im Jahr 134 n. Chr. unter Kaiser Hadrian errichtet, diente sie zunächst als Verbindung zwischen dem Marsfeld und dem neu erbauten Mausoleum des Kaisers, das heute als Engelsburg bekannt ist. Der ursprüngliche Name der Brücke lautete Pons Aelius, benannt nach Hadrians Familienname.
Architektonisch ist die Engelsbrücke eine klassische römische Bogenbrücke mit fünf Keilsteingewölben, die den Tiber überspannt. Ihr Baumeister war vermutlich Messius Rusticus, der die Brücke zwischen 130 und 134 n. Chr. errichtete. In der Antike galt die Brücke als eine der schönsten ihrer Zeit und war ein Meisterwerk römischer Ingenieurskunst.
Im 17. Jahrhundert wurde die Engelsbrücke unter Papst Clemens VII. von dem berühmten Bildhauer Gian Lorenzo Bernini und seiner Werkstatt grundlegend umgestaltet. Bernini fügte der Brücke zehn barocke Engelsfiguren hinzu, die die Leidenswerkzeuge Christi tragen und als symbolische Verbindung zwischen Himmel und Erde gelten. Diese Skulpturen zählen zu den bedeutendsten Werken des italienischen Barock und verleihen der Brücke ihren heutigen, unverwechselbaren Charakter. Neben den Engelsfiguren schmücken auch Statuen der Apostel Petrus und Paulus die Brücke, die ebenfalls aus der Werkstatt Berninis stammen.