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    erste Hochfelder Rheinbrücke
    Im Vordergrund ein Trajektschiff mit Personenwagen. Dahinter die neue Rheinbrücke Rheinhausen - Duisburg-Hochfeld mit einem Güterzug Anfang Januar 1874. Hinter der Brücke Hochfelder Industriewerke.

    Im Vordergrund ein Trajektschiff mit Personenwagen. Dahinter die neue Rheinbrücke Rheinhausen - Duisburg-Hochfeld mit einem Güterzug Anfang Januar 1874. Hinter der Brücke Hochfelder Industriewerke.

    1874

    © Jakob Schreiner

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    östliche Widerlager

    östliche Widerlager

    23.02.2014

    © www.brueckenweb.de / Frank Sellke

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    Bild 2

    11.03.2011

    © Frank Sellke / brueckenweb.de

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    zur Brückenbilderseite
    Deutschland
    Nordrhein-Westfalen
    Duisburg
    Rhein
    Eisenbahn
    Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn
    Stahl
    1872-1873
    98.00 m
    800.00 m
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    zerstört
    Wikipedia:
    Vorgeschichte

    Für den Kohlentransport aus dem Ruhrgebiet über ihr damals überwiegend linksrheinisches Bahnnetz hatte die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft am 23. August 1866 die Bahnstrecke Osterrath – Essen mit dem Trajekt Rheinhausen-Hochfeld eröffnet. Den Bau fester Rheinbrücken ließ das preußische Militär zu der Zeit nur an Garnisonstädten wie Köln, Mainz, Koblenz und Düsseldorf zu. Als sich hier um 1869 eine Meinungsänderung andeute, beantragte die Bahngesellschaft sogleich den Bau der Brücke von Rheinhausen nach Duisburg.

    Die erste Brücke

    Die erste Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke mit einem Güterzug Anfang Januar 1874. Im Vordergrund ein Trajektschiff mit Personenwagen. Über der Lokomotive der Pfeiler der linksrheinischen Drehbrücke. Hinter der Brücke Duisburg-Hochfelder Industriewerke. Die königlich preußische Konzession vom 29. Juli 1871 für den Bau einer Eisenbahnbrücke im Zuge der Osterrath-Essener Bahn bei Rheinhausen verlangte an Auflagen:

    * Bau von Minenkammern in allen Brückenpfeilern,
    * Bau von Verteidigungstürmen (Tambour-Anlagen) auf beiden Brückenköpfen und daran angeschlossene Drehbrücken zum Abschluss der Brücke im Kriegsfall.
    * Entfernung der Trajektanlagen an den Ufern
    * Zahlung von 300 Talern an den Militärfiskus für zwei Kanonenboote.

    Da die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft den Bau weitgehend vorbereitet hatte, konnte schon Anfang 1872 mit dem Bau der zweigleisigen Brücke begonnen werden. Trotz zweimaligen Hochwassers war sie nach zwei Jahren fertiggestellt.

    Linksrheinisch erhielt sie eine gemauerte Vorflutbrücke mit 16 Öffnungen zu je 50 Fuß lichter Weite. Daran folgte auf einem Mittelpfeiler die Drehbrücke von zirka 34 Metern Länge und 10 Metern Breite. Sie wäre im Angriffsfall mittig um 90° gedreht worden und dadurch für Soldaten und Züge unpassierbar gewesen. Anschließend an den Tambourturm, der auch zwei Durchlässe für die beiderseitigen Fußgängerstege hatte, folgten die vier Strombrücken mit jeweils 98 Meter Stützweite auf drei Strompfeilern. Sie waren als Zweigelenkfachwerkbogen aus 2.800 t Schweißeisen von der Fa. Jacobi, Haniel und Huyssen (später GHH) in Oberhausen hergestellt worden. An den rechtsrheinischen Brückenturm schloss sich hinter der Drehbrücke noch eine kurze Flutbrücke mit 6 Öffnungen a 50 Fuß an. Der Brückenzug hatte insgesamt eine Länge von rund 800 Metern.

    Nach der polizeilichen Abnahme der Brücke am 23. Dezember 1873 lief der Güterverkehr ab dem 24. Dezember über die Brücke. Die Personenzüge wurden noch bis zum 14. Januar 1874 trajektiert. Anschließend konnte die vier Fahrstraßen umfassende Trajektanstalt abgebaut werden. Die Baukosten gibt die Rheinische Bahn mit etwa 2,5 Millionen Talern an.

    Der ständig steigende Bahnverkehr über die Brücke und die immer schwerer werdenden Zuggewichte führten schon um 1910 zu ersten Schäden an der Brücke und Anfang 1914 entstanden erste Pläne für einen Brückenneubau, der jedoch wegen des Ersten Weltkrieges unterblieb.