
1965
© Postkarte

18.01.2026
© www.brueckenweb.de / Frank Sellke

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bei der Eröffnung >>Größte Stahlbrücke Europas<< (Text auf einer Postkarte)
Die Berliner Brücke in Duisburg ist mit einer Länge von 1824 Metern die sechstlängste Straßenbrücke Deutschlands.
Geschichte
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Duisburg zur autofreundlichen Stadt entwickelt. Die Brücke ist ein Teil der Nord-Süd-Straße, der ersten Stadtautobahn (West-)Deutschlands, heute ein Teilstück der Bundesautobahn 59. Da vonseiten des Bundes auf die finanzielle Unterstützung des Projekts verzichtet wurde, finanzierte die Stadt den Bau der Straße in Eigenregie. Bereits 1960 wurden die Verantwortlichen in West-Berlin auf das Bauprojekt aufmerksam. Am 8. Juli 1960 besuchte der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, die Grundsteinlegung.[1]
Willy Brandt eröffnete die Berliner Brücke am 6. September 1963 nach dreijähriger Bauzeit. Als Zeichen der Verbundenheit mit den Einwohnern von Berlin erhielt sie den Namen „Berliner Brücke“, was auch durch die Doppelplastik „Begegnungen“ der Berliner Künstlerin Ursula Hanke-Förster am südlichen Brückenende ausgedrückt wird.[2] Diese zeigt zwei stilisierte Gruppen von Menschen, welche sich – durch die neugebaute Straße getrennt – gegenseitig zuwinken.
Der Bau der Brücke war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. So bemängelte die Duisburger Lokalpresse die Verzögerung der Einweihung um ein halbes Jahr. Die veranschlagte Gesamtsumme für den Bau – 49.942.000 DM – wurde dabei nicht überschritten.
Brückenzug
Die Brücke besteht aus 7 hintereinander angeordneten Einzelbrücken unterschiedlicher Bauart (von Nord nach Süd):
Stadtparkbrücke 328,15 m Spannbeton
Güterbahnhofsbrücke 314,34 m Stahl
Hafenbeckenbrücke 274,17 m Stahl
Industriebrücke 316,32 m Spannbeton
Rhein-Herne-Kanalbrücke 219,13 m Spannbeton-Hohlkasten (RHK 302a)
Ruhrbrücke 347,30 m Stahl
Ruhrdeichbrücke 24,97 m Stahlbeton