BAS 3718
Jettenbacher Brücke

628 629 am 24.09.1998 auf der neuen Innbrücke Jettenbach
24.09.1998
© Hubertus Ametsbichler
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Deutschland
Bayern
Jettenbach
Inn
Eisenbahn
Balkenbrücke
Stahl
1874, Neubau 1993-1994
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190.00 m
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in Betrieb
Wikipedia:
Ein Kuriosum ergab sich ab Ende der 1970er Jahre auf der Strecke: Als 1978 die zwischen den Orten Jettenbach und Waldkraiburg gelegene Innbrücke Jettenbach aufgrund von Schäden für den Zugverkehr gesperrt werden musste, wurden unmittelbar nördlich und südlich der Brücke die Haltepunkte Innbrücke Nord und Innbrücke Süd eingerichtet. Die aus Richtung Mühldorf bzw. Wasserburg kommenden Personenzüge wendeten fortan an den jeweiligen Haltepunkten, während die Fahrgäste den Weg über die Brücke zu Fuß zurücklegten. Die rund 200 Meter lange Brücke wurde zu diesem Zweck mit einer hölzernen überdachung versehen.[1][2] Die Brücke war jedoch schon bald derart baufällig, dass sie schließlich auch für Fußgänger gesperrt werden musste: am 28. September 1985 wurde dieses Provisorium und damit der Personenverkehr zwischen Mühldorf und Wasserburg beendet. Für den Abschnitt Waldkraiburg–Wasserburg, auf dem mit der Sperrung der Innbrücke Jettenbach auch der Güterverkehr endete, bedeutete dies faktisch die Stilllegung. Zur formellen Stilllegung kam es nicht, da die Strecke zu den laut §10b des Verkehrssicherstellungsgesetzes (VerkSichG) aus militärstrategischen Gründen vorzuhaltenden Anlagen zählte. Unter finanzieller Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung wurde Ende der 1980er-Jahre die Sanierung der abgängigen Innbrücke in Angriff genommen. Gleichzeitig wurde auch die bei Königswart nahe Soyen gelegene zweite Innbrücke der Strecke bis 1993 saniert. Dabei wurde jeweils die alte Stahlfachwerkkonstruktion abgetragen und eine neue, optisch der alten Brücke angeglichene Konstruktion auf die zwei bestehenden Pfeiler im Inn aufgesetzt. Die weiterhin vorhandenen zwei Zwischen-Pfeiler am Ufer haben heute keine Funktion mehr. Am 28. Mai 1994 wurde der fahrplanmäßige Schienen-Personenverkehr zwischen Mühldorf und Wasserburg wieder aufgenommen. In Waldkraiburg entstand ein näher am Ortszentrum gelegener, neuer Haltepunkt südlich des bestehenden Bahnhofs.
Ein Kuriosum ergab sich ab Ende der 1970er Jahre auf der Strecke: Als 1978 die zwischen den Orten Jettenbach und Waldkraiburg gelegene Innbrücke Jettenbach aufgrund von Schäden für den Zugverkehr gesperrt werden musste, wurden unmittelbar nördlich und südlich der Brücke die Haltepunkte Innbrücke Nord und Innbrücke Süd eingerichtet. Die aus Richtung Mühldorf bzw. Wasserburg kommenden Personenzüge wendeten fortan an den jeweiligen Haltepunkten, während die Fahrgäste den Weg über die Brücke zu Fuß zurücklegten. Die rund 200 Meter lange Brücke wurde zu diesem Zweck mit einer hölzernen überdachung versehen.[1][2] Die Brücke war jedoch schon bald derart baufällig, dass sie schließlich auch für Fußgänger gesperrt werden musste: am 28. September 1985 wurde dieses Provisorium und damit der Personenverkehr zwischen Mühldorf und Wasserburg beendet. Für den Abschnitt Waldkraiburg–Wasserburg, auf dem mit der Sperrung der Innbrücke Jettenbach auch der Güterverkehr endete, bedeutete dies faktisch die Stilllegung. Zur formellen Stilllegung kam es nicht, da die Strecke zu den laut §10b des Verkehrssicherstellungsgesetzes (VerkSichG) aus militärstrategischen Gründen vorzuhaltenden Anlagen zählte. Unter finanzieller Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung wurde Ende der 1980er-Jahre die Sanierung der abgängigen Innbrücke in Angriff genommen. Gleichzeitig wurde auch die bei Königswart nahe Soyen gelegene zweite Innbrücke der Strecke bis 1993 saniert. Dabei wurde jeweils die alte Stahlfachwerkkonstruktion abgetragen und eine neue, optisch der alten Brücke angeglichene Konstruktion auf die zwei bestehenden Pfeiler im Inn aufgesetzt. Die weiterhin vorhandenen zwei Zwischen-Pfeiler am Ufer haben heute keine Funktion mehr. Am 28. Mai 1994 wurde der fahrplanmäßige Schienen-Personenverkehr zwischen Mühldorf und Wasserburg wieder aufgenommen. In Waldkraiburg entstand ein näher am Ortszentrum gelegener, neuer Haltepunkt südlich des bestehenden Bahnhofs.
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