BAS 4400
Neckarbrücke Lauffen

© Frank Sellke / brueckenweb.de

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22.03.2003
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Deutschland
Baden-Württemberg
Lauffen am Neckar
Neckar
Straße
Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn
Stein
1529-1532
15.00 m
134.00 m
6.20 m
0.00 m
0.00 m
0.00 m
in Betrieb
Schon zu Zeiten der Römer führte eine Furt bei Lauffen durch den Neckar. Um 1200 wurde dann die Stadt Lauffen gegründet. Im Jahre 1374 wurde die erste steinerne Brücke gebaut, die 1529 durch ein Hochwasser weggerissen wurde. Doch schon drei Jahre später war die neue Steinbrücke (die heutige) neu errichtet. Im Januar 1651 schwoll der neckar so stark an, dass alle elf Bögen der Brücke unter Wasser standen und das Gesims zum linksseitigen Dorf eingerissen wurde. Die Brücke aber hielt stand. 1688 kamen die Franzosen nach Heilbronn und auch nach Lauffen, als 1693 Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden die Fronzosen zurückdrängte, lies er zur Verteidigung der Stadt einen Brückenpfeiler abbrechen und die Öffnung durch mit einer Holzkonstruktion ersetzen. 1724 wurde dieses Holzprovisorium dann durch eine gedeckte Holzbrücke (ein Sprengwerk) ersetzt. Diese Holzbrücke wurde dann durch die österreichischen Truppen 1799 abgebrochen, als sie vor den französischen Truppen unter General Ney zurückwichen. 1810 wurde der ursprüngliche Steinpfeiler wieder aufgebaut. Im April 1945 wurde wieder einmal ein Pfeiler gesprengt. Doch schon 1946 wurde die Brücke als Stahlbetonkontruktion mit Sandsteinverkleidung wiederaufgebaut.
Den stärksten Einschnitt erlebte die Brücke aber 1950-1952 beim Ausbau des Neckarkanals. Vier auf Stadtseite gelegene Bögen wurden abgerissen und durch eine Stahlverbundquerschnitt ersetzt (Spannweite 40 m). Auch auf der Dorfseite ging ein Bogen für die Uferstraße verloren, so dass heute von den elf Bögen nur sechs übrig geblieben sind.
Den stärksten Einschnitt erlebte die Brücke aber 1950-1952 beim Ausbau des Neckarkanals. Vier auf Stadtseite gelegene Bögen wurden abgerissen und durch eine Stahlverbundquerschnitt ersetzt (Spannweite 40 m). Auch auf der Dorfseite ging ein Bogen für die Uferstraße verloren, so dass heute von den elf Bögen nur sechs übrig geblieben sind.
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