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Ravenna-Viadukt ersetzte Fachwerkbrücke aus dem Jahr 1884. Teil der Höllentalbahn (Freiburg-Neustadt/Schweiz). 9 Bögen. Im April 1945 von der Wehrmacht gesprengt, aber schon im 1948 im ursprünglichen Zustand erneuert.
Informationen von Heidi Zengerling: Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft plante schon Anfang der 20er Jahre den teuren Zahnradbetrieb auf der Höllentalbahn abzuschaffen. Für die vorgesehenen schweren Adhäsionslokomotiven mussten Oberbau und Brücken verstärkt werden. Beim 1887 erbauten Ravennaviadukt entschied man sich allerdings für einen kompletten Neubau, da das alte Bauwerk in einem gegenläufigen Bogen lag und nur mit 15 km/h befahren werden durfte. 1925 begannen die Arbeiten, am 14. Dez. 1927 rollte der erste Zug über das neue Viadukt. 224 Meter lang war das Bauwerk und damit die größte Eisenbahnbrücke im Schwarzwald. Das markante Viadukt überquert die romantische Ravennaschlucht mit neun Bögen von 20 m lichter Weite. An der höchsten Stelle liegt der Gleiskörper etwa 40 m über der Talsohle. Am 23. April 1945 also 14 Tage vor Kriegsende, sprengten deutsche Pioniere während des Rückzugs die Pfeiler 3,4 und 5 und damit die Gewölbe 3 bis 6 in die Luft. Zwei Jahre und acht Monate dauerte es, bis das Viadukt wieder aufgebaut war. Seither rollen die Züge Tag für Tag über eine Eisenbahnbrücke, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Eleganz verloren hat.
Ab 1936 ging es elektrisch bergan.