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    BAS 6814
    Eisenbahnbrücke Südkanal
    Brückenbild fehlt noch

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    Deutschland
    Hamburg
    Hamburg
    Südkanal
    S-Bahn S2,S21, Eisenbahn
    Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn, neuer Anbau als Balkenbrücke
    Ziegel, Beton
    1902
    13.00 m
    32.26 m
    10.20 m
    0.00 m
    0.00 m
    0.00 m2
    in Betrieb

    Für 2027 ist ein Neubau für die S-Bahn-Gleise in Vorbereitung

    S-Bahn -Brücke
    Die denkmalgeschützte Eisenbahnüberführung wurde im Jahr 1902 als zweigleisiges Gewölbetragwerk errichtet, das mit zwei Gewölben den Südkanal überspannt. (Eintragung in die Denkmalliste siehe Anlage 03.901.1).

    Die Widerlager und der Mittelpfeiler des Gewölbes sind als Schwergewichtsmauern ausgebildet, Sie bestehen aus unbewehrtem Beton und sind an den Sichtflächen mit Mauerwerk verblendet. Im Jahre 1926/27 wurden die Gewölbe durch jeweils zwei in den Gleisachsen liegenden Stahlbetonrahmen verstärkt. Jeder Rahmen ist im Gewölbebereich 4,0 m breit und 45 cm dick, in der Sohle 2,0 m breit und 60 cm dick ausgeführt. Die Stahlbetonrahmen sind jeweils mit 8 Bohrpfählen ∅35cm tief gegründet. Die Absetztiefe der Bohrpfähle liegt bei ca. -7,7 m NHN. Zur Aufnahme von Horizontalkräften wurden zusätzlich Stahlträger in die Rahmenkonstruktion integriert, die in Höhe der Kämpferpunkte durch Druckbänder verbunden sind. Die Druckbänder sind an den Stahlträgern in den Stahlbetongewölben abgehängt. Die neue Stahlbetonkonstruktion ist durch Anker in Höhe der Gewölbekämpfer und in Höhe UK Widerlager mit der Altkonstruktion verbunden.

    Im Jahre 1954 wurde die Kanalsohle wegen einer Absenkung des Wasserstandes von +0,3 m NHN auf -0,04 m NHN tiefer gelegt. Dazu wurden die Betonschalen im Sohlbereich abgebrochen und um 66 cm tiefer neu ausgebildet. Die OK der Sohlplatten liegt damit auf -2,5 m NHN. Die Kanalsohle liegt in der Fahrrinne gem. Peilplan von 2017 bei rd. -2,2 m NHN.

    Die Flügelwände des Bauwerkes verlaufen zunächst parallel zur Kanalachse und winkeln auf halber Wandhöhe als Stützwand parallel zur Gleisachse ab. Gegründet sind die Widerlager und Flügelwände der Nord- und Südseite jeweils auf ca. 190, der Mittelpfeiler auf ca. 112 Holzrammpfählen ∅ 30 cm in unterschiedlichen Neigungen. Die Pfähle sind ca. 7,7 m lang. Die Absetztiefe liegt bei ca. -7,7 m NHN. Die Widerlager und der Pfeiler sind umlaufend mit ca. 15 cm starken Holzspundwänden eingefasst, die bei rd. -3,0 m NHN absetzen.

    Auf der Ostseite überführt ein Kabelkanal den Überbau.

    Beidseitig sind Randwege vorhanden, die sich im Lichtraum der S-Bahn befinden. Der seitliche Abschluss ist mit Holmgeländern sichergestellt.

    Bautechnische Einzeldaten:

    • Bauart: zwei Gewölbe mit Mittelpfeiler

    • Anzahl Gleise: 2

    • Anzahl Überbauten: 1

    • Anzahl Öffnungen: 2

    • Widerlager: Schwergewichtswiderlager

    • Gründung Widerlager/ Mittelpfeiler: Holzpfahlrost

    • Abstand zw. den Widerlagervorderkanten: 30,40 m (zwischen den Stahlbetonrahmen)

    • Lichte Weite eines Gewölbes: 13,00m (zwischen den Stahlbetonrahmen)

    • Lichter Abstand der Flügelwände: 32,26m

    • Überbaubreite: 10,20m

    • Konstruktionshöhe im Scheitel: 0,77m + 0,45m Verstärkung = 1,22m

    • Bauhöhe im Scheitel: 1,69m + 0,45m Verstärkung = 2,14m

    • Kreuzungswinkel mit Gewässer: ca. 100 gon

    • Längsneigung: 0,000%

    • Querneigung / Überhöhung: 0,00 mm

    • Gleisbogenradius: R = ∞

    • Kanalsohle Solltiefe: -2,5 m NHN

    • Wasserstand: +0,05 m NHN

    • Konstruktionsunterkante: +3,16 m NHN (UK der Stahlkonstruktion)

    • Durchfahrtshöhe (Wasserstand +0,05 m NHN): 3,11 m

    • Gleisabstand Gleisabstand S.Bahn: 4,50m

    • Gleisabstand S-Bahn zu Fernbahn: 6,35m

    • Schienenoberkante: +8,79 m NHN West; +8,77 m NHN Ost

    • Lastbild: E / N nach BE 1925 (im Bauwerksbuch wird sowohl E als auch N angegeben)

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