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Die Hugo-Preuß-Brücke wurde zwischen 2002 und 2004 errichtet. Sie hat eine Gesamtlänge von 88,50 m und eine Gesamtbreite von 24 m. Es wurden 1.400 t Baustahl verarbeitet. Die Baukosten belaufen sich auf 7,8 Mio. €. Die Brücke mit einem Überbau aus Stahl, wurde nach einem Entwurf des Architekturbüros Professor Ungers gebaut. Sie folgt im Grundriss dem bogenförmigen Verlauf der Spree. Die Gestaltung des quadratisch kassettenförmigen Gesimsbandes, welches beidseitig über die Ufer des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals hinausgeführt wird, gibt ihr ein besonders schlankes und stringentes Erscheinungsbild. Auf der Brückenoberseite wird der bogenförmige Verlauf durch Gestaltungselemente aus 20 cm breiten Stahlstreifen hervorgehoben, die einschließlich der Beleuchtungsstelen über die Brücke hinaus fortgeführt werden.
Der Ort hat Tradition für Brücken. Die hier Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Alsenbrücke führte noch zusätzlich über die Spree, um das damals entstandene Alsenviertel direkt an den Humboldthafen anzubinden. Sie genügte schon bald nicht mehr den schnell wachsenden Anforderungen der Schifffahrt und wurde ohne Spreequerung 1928 durch eine moderne stählerne Hängebrücke ersetzt. Sie wurde nach dem Mitbegründer der Weimarer Reichsverfassung Hugo Preuß benannt und 1933 in Admiral-Scheer-Brücke umbenannt.
Im 2. Weltkrieg wurde diese Brücke zerstört.