Stettiner Bahn und Nordbahn der Fern- und S-Bahnen
Behmstraße
Balkenbrücke
Beton
1994 - 2002
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Am 18. November 2002 wurde um 10.00 Uhr die Behmstraßenbrücke für den Verkehr freigegeben.
Die Behmstraßenbrücke wurde in den Jahren 1892 bis 1893 von der Königlich Preußischen Eisenbahn gebaut. Mit dem „Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin“ von 1920 entstand die Gesamtgemeinde Berlin, die sich in 20 Bezirke gliederte. Die Brücke verband nun die Berliner Bezirke Wedding und Prenzlauer Tor (seit 1921 Prenzlauer Berg). Den 2. Weltkrieg hat die Brücke unbeschadet überstanden, sie blieb funktionstüchtig. 1961 wurde die Brücke bedingt durch den Mauerbau gesperrt, für den Grenzverkehr eine Stahlbehelfsbrücke errichtet. Als 1989 die Teilung der Stadt ein Ende fand, galt es, zerstörte Verbindungen wieder herzustellen. Die Brücke konnte im Jahr 1990 auf Grund ihres desolaten Zustandes nicht für den Autoverkehr geöffnet werden. Im Rahmen des Bauvorhabens „Berliner Innenring“ wurde durch die erforderlichen neuen Grundriss- und Höhenlagen der Gleisanlagen der Abriss der vorhandenen Brücke notwendig. Im Januar 1994 begannen die
Abbrucharbeiten sowie der Neubau. Mit der Eröffnung der Behmstraßenbrücke im Norden Berlins wird die letzte noch ausstehende bauliche Verbindung von Ost nach West zwischen den Stadtteilen Prenzlauer Berg und Wedding geschlossen. Die Brücke ist eine Stahlverbundkonstruktion und insgesamt knapp 194 Meter lang und ca. 20 Meter breit. Die Gesamtfinanzierung der Baumaßnahme erfolgt zu 96,36 % durch die Deutsche Bahn AG und zu 3,64 % durch das Land Berlin. Die Baukosten betragen ca. 12 Millionen Euro.