BAS 7474
Petersbergbrücke

14.11.2005
© Heidi Zengerling
Nutzung Heidi Zengerling

19.03.2011
© Frank Sellke / brueckenweb.de

19.03.2011
© Frank Sellke / brueckenweb.de
Deutschland
Thüringen
Erfurt
Dies ist die Zufahrtsbrücke zum Peterstor auf dem Petersberg
Strasse
Bogenbrücke, Bogen unter der Fahrbahn
Stein
1670, Neubau 1864, 1992 renoviert
6.40 m
50.00 m
0.00 m
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in Betrieb
Sie wurde 1670 als Holzjoch-Brücke errichtet, 1864 eingewölbt und 1990/91 saniert
8 Tonnengewölbe
Informationen von Heidi Zengerling:
Diese Brücke überspannt den ehemaligen Festungsgraben und mündet in der Toreinfahrt des Kommandantenhauses. Das erste Bauwerk war eine reine Holzkonstruktion. Später wurden die Zwischenpfeiler aus Natursteinmauerwerk errichtet, auf denen ein hölzerner Überbau aufgelagert war. 1864 erfolgte der Aufbau in der heutigen Form unter Benutzung der alten unteren Pfeilerschäfte. Die neuen Stirnmauern aus Ziegelmauerwerk in Kombination mit dem Natursteinmauerwerk der Bogenansichtsflächen und Pfeilerschäfte sowie das gegliederte Gesims verleihen der Brücke ihr charakteristisches Aussehen.
Mit der Entfestigung der Stadt und der Zitadelle im Jahre 1873 verlor die Brücke ihre eigentliche Bedeutung. Der Festungsgraben wurde teilweise verfüllt und die Gewölbeöffnungen als Lagerräume und später Garagen genutzt. Die unmittelbar nach der Wiedervereinigung beginnende Neuplanung für die Instandsetzung des Altstadtkernes von Erfurt umfaßte auch die Umgestaltung des Komplexes Petersberg.
1992 wurde damit begonnen, die Zufahrtsbrücke zur Zitadelle und ihr unmittelbares Umfeld in den Zustand von 1864 wiederherzustellen. Die Brückenlänge beträgt rund 50 m und besteht aus 8 Feldern mit lichten Weiten von 2,70 m bis 6,40 m. Als erstes mußte die Brücke "freigelegt" werden. Dazu war ein Bodenabtrag von etwa 600 m³ erforderlich. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten beinhalteten im wesentlichen
- die Beräumung der Gewölbeauffüllung und ihren Ersatz durch Füllbeton
- die Neuaufmauerung der äußeren Bogenbereiche und der Stirnmauern
- die Abdichtung des Bauwerkes
- die Wiederherstellung der alten Gesimse und Geländer
Das vorhandene Altmaterial wurde dabei sowei wie möglich wiederverwendet.
8 Tonnengewölbe
Informationen von Heidi Zengerling:
Diese Brücke überspannt den ehemaligen Festungsgraben und mündet in der Toreinfahrt des Kommandantenhauses. Das erste Bauwerk war eine reine Holzkonstruktion. Später wurden die Zwischenpfeiler aus Natursteinmauerwerk errichtet, auf denen ein hölzerner Überbau aufgelagert war. 1864 erfolgte der Aufbau in der heutigen Form unter Benutzung der alten unteren Pfeilerschäfte. Die neuen Stirnmauern aus Ziegelmauerwerk in Kombination mit dem Natursteinmauerwerk der Bogenansichtsflächen und Pfeilerschäfte sowie das gegliederte Gesims verleihen der Brücke ihr charakteristisches Aussehen.
Mit der Entfestigung der Stadt und der Zitadelle im Jahre 1873 verlor die Brücke ihre eigentliche Bedeutung. Der Festungsgraben wurde teilweise verfüllt und die Gewölbeöffnungen als Lagerräume und später Garagen genutzt. Die unmittelbar nach der Wiedervereinigung beginnende Neuplanung für die Instandsetzung des Altstadtkernes von Erfurt umfaßte auch die Umgestaltung des Komplexes Petersberg.
1992 wurde damit begonnen, die Zufahrtsbrücke zur Zitadelle und ihr unmittelbares Umfeld in den Zustand von 1864 wiederherzustellen. Die Brückenlänge beträgt rund 50 m und besteht aus 8 Feldern mit lichten Weiten von 2,70 m bis 6,40 m. Als erstes mußte die Brücke "freigelegt" werden. Dazu war ein Bodenabtrag von etwa 600 m³ erforderlich. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten beinhalteten im wesentlichen
- die Beräumung der Gewölbeauffüllung und ihren Ersatz durch Füllbeton
- die Neuaufmauerung der äußeren Bogenbereiche und der Stirnmauern
- die Abdichtung des Bauwerkes
- die Wiederherstellung der alten Gesimse und Geländer
Das vorhandene Altmaterial wurde dabei sowei wie möglich wiederverwendet.
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