BAS 8383
Werrabrücke

28.01.2006
© Heidi Zengerling
Nutzung Heidi Zengerling

28.01.2006
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Nutzung Heidi Zengerling

28.01.2006
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Deutschland
Thüringen
Hörschel
Werra
Strasse L1021
Balkenbrücke
Spannbeton
September 1996 - Juli 1998
0.00 m
213.50 m
0.00 m
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in Betrieb
Informationen von heidi Zengerling:
Bei der verkehrsmäßigen Anbindung des westlichen Hörseltales zu den Industrie- und Gewerbestandorten Eisenach West und Stedtfeld (OPEL-Werke) wurde die Ortslage Hörschel zu einem Nadelöhr. Eine Ortsumgehung sollte hier Abhilfe schaffen. Die Planung der Umgehungsstraße war hauptsächlich durch die topografische Lage (Einmündungsbereich der Hörsel in die Werra und Hörselberg) sowie die bestehende Infrastruktur mit Eisenbahnstrecke und der Werratalbrücke im Zuge der Bundesautobahn A 4 beeinflußt.
Eine Vorzugslösung wurde erarbeitet, die im Rahmen der Ortumgehung auch die Errichtung einer Brücke über die Werra und die Spichraer Straße im Zuge der L1O21 beinhaltet. Als Bauherr für die Maßnahme fungierte das Land Thüringen, das bis zur Planungsphase 4 durch das Straßenbauamt Mühlhausen vertreten wurde. Danach übernahm das Straßenbauamt Meiningen diese Aufgabe. Im September 1996 wurde mit den Bauarbeiten für die neue Brücke begonnen. Das Bauwerk ist eine insgesamt 213,50 m lange Sechsfeldbrücke. Die Lagerung der Brücke erfolgt auf Elastomerlagern, der Festpunkt befindet sich auf dem östlichen Flußpfeiler. Der Überbau wurde auf einem Lehrgerüst in zwei Bauabschnitten hergestellt. Die Koppelfuge befindet sich über der Werra, ca. 15 m entfernt vom östlichen Pfeiler. Hier werden acht Spannglieder gekoppelt, acht Spannglieder werden ohne Kopplung (ca 213 m) durchgeführt. Im Oktober 1997 waren der Unterbau der Brücke und der erste Bauabschnitt des Überbaus fertiggestellt. Im Juli 1998 war der Brückenneubau komplett abgeschlossen. Die neue Werrabrücke entstand neben bzw. unterhalb der Autobahnbrücke der BAB4. Die unmittelbare nachbarschaft dieser Autobahnbrücke mußte bei der Materialauswahl berücksichtigt werden, so wurden z.B. die Brückenpfeiler wegen zu erwartender erhöhter Frost-Tausalz-Beanspruchung infolge der offenen Autobahnbrückenentwässerung und der damit verbundenen Sprühnebelentwicklung mit einem Luftporenbeton B 35 hergestellt. Die Brücke gilt als Los 2 der Baumaßnahme Brücke/Tunnel im Rahmen des Gesamtprojektes Neubau der Ortsumgehung Hörschel. Da sich die Brücke unmittelbar an den ebenfalls neuzubauenden Tunnel (Los 1) anschließt, ergibt sich daraus eine weitere zu berücksichtigende Besonderheit: Das östliche Widerlager der Brücke wurde so gebaut, dass es den Betriebsraum für den Tunnel aufnehmen konnte.
Bei der verkehrsmäßigen Anbindung des westlichen Hörseltales zu den Industrie- und Gewerbestandorten Eisenach West und Stedtfeld (OPEL-Werke) wurde die Ortslage Hörschel zu einem Nadelöhr. Eine Ortsumgehung sollte hier Abhilfe schaffen. Die Planung der Umgehungsstraße war hauptsächlich durch die topografische Lage (Einmündungsbereich der Hörsel in die Werra und Hörselberg) sowie die bestehende Infrastruktur mit Eisenbahnstrecke und der Werratalbrücke im Zuge der Bundesautobahn A 4 beeinflußt.
Eine Vorzugslösung wurde erarbeitet, die im Rahmen der Ortumgehung auch die Errichtung einer Brücke über die Werra und die Spichraer Straße im Zuge der L1O21 beinhaltet. Als Bauherr für die Maßnahme fungierte das Land Thüringen, das bis zur Planungsphase 4 durch das Straßenbauamt Mühlhausen vertreten wurde. Danach übernahm das Straßenbauamt Meiningen diese Aufgabe. Im September 1996 wurde mit den Bauarbeiten für die neue Brücke begonnen. Das Bauwerk ist eine insgesamt 213,50 m lange Sechsfeldbrücke. Die Lagerung der Brücke erfolgt auf Elastomerlagern, der Festpunkt befindet sich auf dem östlichen Flußpfeiler. Der Überbau wurde auf einem Lehrgerüst in zwei Bauabschnitten hergestellt. Die Koppelfuge befindet sich über der Werra, ca. 15 m entfernt vom östlichen Pfeiler. Hier werden acht Spannglieder gekoppelt, acht Spannglieder werden ohne Kopplung (ca 213 m) durchgeführt. Im Oktober 1997 waren der Unterbau der Brücke und der erste Bauabschnitt des Überbaus fertiggestellt. Im Juli 1998 war der Brückenneubau komplett abgeschlossen. Die neue Werrabrücke entstand neben bzw. unterhalb der Autobahnbrücke der BAB4. Die unmittelbare nachbarschaft dieser Autobahnbrücke mußte bei der Materialauswahl berücksichtigt werden, so wurden z.B. die Brückenpfeiler wegen zu erwartender erhöhter Frost-Tausalz-Beanspruchung infolge der offenen Autobahnbrückenentwässerung und der damit verbundenen Sprühnebelentwicklung mit einem Luftporenbeton B 35 hergestellt. Die Brücke gilt als Los 2 der Baumaßnahme Brücke/Tunnel im Rahmen des Gesamtprojektes Neubau der Ortsumgehung Hörschel. Da sich die Brücke unmittelbar an den ebenfalls neuzubauenden Tunnel (Los 1) anschließt, ergibt sich daraus eine weitere zu berücksichtigende Besonderheit: Das östliche Widerlager der Brücke wurde so gebaut, dass es den Betriebsraum für den Tunnel aufnehmen konnte.
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