BAS 98304
Lahnbrücke Balduinstein

24.10.2020
© www.brueckenweb.de / Frank Sellke

24.10.2020
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24.10.2020
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Deutschland
Rheinland-Pfalz
Balduinstein
Lahn
Strasse
Balkenbrücke
Spannbeton
1950-1951
62.00 m
0.00 m
0.00 m
9.00 m
0.00 m
0.00 m
in Betrieb
Die Brücke war die erste Spannbetonbrücke, die im Freivorbau errichtet wurde.
Beschreibung
Die Brücke ist eine 62 Meter weite gevoutete zweistegige Plattenbalkenbrücke aus Spannbeton. Sie wurde von Ulrich Finsterwalder entworfen und von Dyckerhoff & Widmann nach deren System Dywidag mit Gegengewichten hinter den Widerlagern gebaut.
Sie wurde in Freivorbau von beiden Seiten aus in Betonierabschnitten von je 3 Metern ausgeführt und mit den von Finsterwalder entwickelten Spannstäben verankert, die ein spezielles Gewinde zur Verankerung besaßen und durch Muffen beliebig verlängert werden konnten.[1]
Mittlerweile ist die Brücke altersschwach geworden. Die zulässige Gesamtmasse für den Straßenverkehr wurde auf 12 Tonnen beschränkt. Untersuchungen ergaben, dass die Brücke nicht saniert werden kann, weshalb eine neue Brücke wenige Meter flussaufwärts gebaut und die alte anschließend abgerissen werden soll.[2][3][4]
Geschichte
Die Brücke ersetzte eine eiserne Fachwerkbogenbrücke aus dem Jahr 1903, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im März 1945 von der Wehrmacht zerstört wurde, um den Vormarsch amerikanischer Truppen zu verzögern. Der Balduinsteiner Martin Heil versah einen Fährdienst, bis am 25. April 1951 die neue Brücke in Betrieb genommen wurde. Die 1953 auf der Brücke aufgestellte Statue Der letzte Fährmann von Balduinstein erinnert daran.[5]
Planer: Ulrich Finsterwald
Beschreibung
Die Brücke ist eine 62 Meter weite gevoutete zweistegige Plattenbalkenbrücke aus Spannbeton. Sie wurde von Ulrich Finsterwalder entworfen und von Dyckerhoff & Widmann nach deren System Dywidag mit Gegengewichten hinter den Widerlagern gebaut.
Sie wurde in Freivorbau von beiden Seiten aus in Betonierabschnitten von je 3 Metern ausgeführt und mit den von Finsterwalder entwickelten Spannstäben verankert, die ein spezielles Gewinde zur Verankerung besaßen und durch Muffen beliebig verlängert werden konnten.[1]
Mittlerweile ist die Brücke altersschwach geworden. Die zulässige Gesamtmasse für den Straßenverkehr wurde auf 12 Tonnen beschränkt. Untersuchungen ergaben, dass die Brücke nicht saniert werden kann, weshalb eine neue Brücke wenige Meter flussaufwärts gebaut und die alte anschließend abgerissen werden soll.[2][3][4]
Geschichte
Die Brücke ersetzte eine eiserne Fachwerkbogenbrücke aus dem Jahr 1903, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs im März 1945 von der Wehrmacht zerstört wurde, um den Vormarsch amerikanischer Truppen zu verzögern. Der Balduinsteiner Martin Heil versah einen Fährdienst, bis am 25. April 1951 die neue Brücke in Betrieb genommen wurde. Die 1953 auf der Brücke aufgestellte Statue Der letzte Fährmann von Balduinstein erinnert daran.[5]
Planer: Ulrich Finsterwald
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