Archivnummer

BAS 1880

Øresundbron = Öresundbrücke

Bewertung

***

Land:
Dänemark / Schweden
Region:
Skåne Län
Stadt:
København / Malmö
Lage:
unter der Brücke:
Øresund
Verkehrsweg:
Autobahn/Eisenbahn
Brückentyp:
Schrägseilbrücke
Material:
Stahl
Baujahr:
1993 bis 2000
Spannweite:
490,00 m
Gesamtlänge:
7.845,00 m
Breite:
30,00 m
Brückenfläche:
0,00 m
Höhe Fahrbahn:
0,00 m
Pfeilerhöhe:
0,00 m
Status:
in Betrieb
Baulastträger:
Baulastnummer:
Details:
Doppelstöckig: im Fachwerkträger unten die Eisenbahn, oben die AutobahnInfos aus Wikipedia: Die Gesamtlänge des Brückenzuges beträgt 7845 Meter. Die Zufahrt zur mittleren Hochbrücke erfolgt über zwei Rampenbrücken. Die westliche Rampenbrücke mit einer Gesamtlänge von 3014 Metern besteht aus 22 Brückenfeldern, von denen 18 eine Stützweite von 140 Metern haben. Die 3739 Meter lange östliche Rampenbrücke besitzt 28 Öffnungen, von denen 24 eine Stützweite von je 140 Metern und vier eine von je 120 Metern haben. Dazwischen liegt die 1092 Meter lange Hochbrücke, die eigentliche Öresundbrücke, mit einer Feldspannweite von 490 Metern. Die Pylone bestehen aus Stahlbeton, sind 206 Meter hoch und haben unten die Abmessungen 9,4 × 12,6 Meter sowie oben 2,6 × 5,8 Meter. Der doppelstöckige Überbau hat eine Höhe von 11 Metern und eine Breite von 30 Metern. Er besteht aus einer oben liegenden Stahlbetondecke im Verbund mit dem darunterliegenden stählernen Fachwerkbalken. Auf dem Oberdeck ist die vierspurige Autobahn angeordnet, im Fachwerkträger liegen die zwei Eisenbahngleise. Eine Nutzung für Fahrradreisende ist nicht möglich. Die Hochbrücke hat bei normalem Wasserstand eine lichte Durchfahrtshöhe von 57 Metern. Die eine Milliarde Euro [1] teure Brücke wurde innerhalb von 40 Monaten gebaut, was zu ungefähr 90 % mit Großfertigteilen erfolgte. Dies waren die Fundamentblöcke, die Pfeiler und die Brückenträger, die alle an Land hergestellt und mit dem Schwimmkran Svanen, der eine Hebekapazität von 8.700 Tonnen und eine Hubhöhe von 74 Meter besitzt, montiert wurden. Nur die beiden 20.000 Tonnen schweren Fertigteilpylonfundamente der Hochbrücke, in einem Trockendock betoniert, wurden mit einem Lastkatamaran zur Brückenbaustelle transportiert.


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