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30.07.2001:
Verkehrsfreigabe Ortsumgehung Freyburg mit einer neuen 400 m langen Brücke

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Pressemitteilung 195/01 vom 30.07.2001:

Entlastung für die Bewohner von Freyburg

Verkehrsfreigabe Ortsumgehung Freyburg

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Angelika Mertens hat gemeinsam mit dem Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt Jürgen Heyer die Ortsumgehung Freyburg (B 176 und B 180) für den Verkehr freigegeben. Nach dem bereits erfolgten Bau der Nordspange von der B 176 bis zur B 180 sowie dem ersten Bauabschnitt der Ostspange ist nun die gesamte Ortsumgehung von Freyburg fertiggestellt. Damit ist der letzte Schritt zur Entlastung der Stadt getan, die infolge ihrer Lage im Schnittpunkt zweier Bundesstraßen besonders vom Durchgangsverkehr betroffen war. "Mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnittes wird Freyburg weiter vom Durchgangsverkehr entlastet“, sagte Mertens. Auch die innerörtliche Verkehrssituation werde sich weiter entspannen und zu mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm- und Abgasemissionen in der Ortsdurchfahrt führen. Mit der Ortsumgehung insgesamt gehe eine deutliche Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität einher. Für Freyburg würden sich hierdurch städtebauliche Entwicklungspotenziale ergeben, die eine Verbesserung des Wohnumfeldes und der städtebaulichen Situation für die Stadt und ihre Bewohner ermöglichten, sagte Mertens weiter. Die Gesamtinvestitionen für die 6,6 km lange Ortsumgehung Freyburg betragen rund 39 Mio. DM. Das letzte, nun freigegebene Teilstück wird besonders durch die 400 m lange Brücke über die Unstrut geprägt. Mertens betonte: „Der Neubau von Ortsumgehungen im Zuge von Bundesstraßen hat für die Bundesregierung eine hohe Priorität. Sachsen-Anhalt nimmt bei der Realisierung von Ortsumgehungen bundesweit eine Spitzenstellung ein. Mit der heutigen Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Freyburg wird diese für das Land positive Entwicklung fortgesetzt.“ Ziel der Bundesregierung sei eine integrierte Verkehrs-, Städtebau- und Raumordnungspolitik, sagte Mertens. Der Bau von Ortsumgehungen leiste hierzu einen wesentlichen Beitrag und zähle deshalb neben den Lückenschlüssen im Autobahnnetz und dem Ausbau vorhandener Autobahnstrecken im Bundesfernstraßenbau auch zukünftig zu den verkehrspolitisch vorrangigen Aufgaben.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

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