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27.04.2000:
Bodewig: Baubeginn für neue Schleibrücke in Kappeln

Pressemitteilung des Bundesministerium für Verkehr  (BMVBV)
Nr. 101/2000


Berlin, den 27. April 2000

 

Bodewig: Baubeginn für neue Schleibrücke in Kappeln

„Mit der neuen Schleibrücke werden die beiden Ufer zukünftig auf kurzem Wege verbunden. Insbesondere schwere Fahrzeuge werden nach dem Wegfall der bestehenden Gewichtsbeschränkungen, die auf der alten Brücke gelten, von den Umwegfahrten um die Schleimündung herum entlastet“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Kurt Bodewig, beim Ersten Rammschlag für den Beginn der Bauarbeiten an der neuen Schleibrücke im Zuge der B 203 in Kappeln. Im Sommer 1998 waren vorbereitende Bauarbeiten in Form von Erd-, Entwässerungs- und Asphaltarbeiten für die östliche Brückenrampe angelaufen.

Bodewig zeigte sich zuversichtlich, dass sich die mit hohem Anspruch an die Gestaltung geplante Brücke bestens in die Landschaft und das Ortsbild einfügen und der Stadt und der Region neue Impulse zu einer städtebaulichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung geben werde. Die Gesamtkosten des Projektes betragen in etwa 80 Mio. DM.

„Die Bundesregierung investiert für alle Bürger erkennbar und zielgerichtet in die Verkehrsinfrastruktur Bundesfernstraßen“, hob der Staatssekretär hervor. In Schleswig-Holstein ist auch in Zukunft der Bau wichtiger Projekte vorgesehen, wie der 1. Bauabschnitt der A 20 (Nordwestumfahrung Hamburg zwischen der A1 bei Lübeck und Geschendorf an der B 206) und der Ausbau der B 404 zwischen Negernbötel und Bornhöved als Lückenschluss der A 21 im Engpassbeseitigungsprogramm. Beide Projekte sollen im Anschluss an das laufende Investitionsprogramm 1999 – 2002 begonnen werden.

Für die Bewohner der Region Schleswig wie auch die Gäste dieser Landschaft ist die A 7 von großer Bedeutung. Sie ist die Hauptschlagader für den Verkehr von und nach Skandinavien. Die großen Brücken über den Großen und Kleinen Belt und die Öresundquerung und das Zusammenwachsen von Europa verstärken ihre Bedeutung. Für das Nadelöhr Hamburg bahnt sich bis zur Gesamtfertigstellung der 4. Elbtunnelröhre im Jahr 2003 eine Entspannung an. Bodewig kündigte an, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau der Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 7, der A 23 und der A 261 ein weiterer Schritt folgen werde, um die Staus im Bereich des Elbtunnels auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung, der Skandinavienstrecke, zu verringern und den Verkehrsfluss auf den Autobahnen rund um Hamburg zu stabilisieren. „Diese Anlage wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Autobahnen rund um Hamburg und im Tunnel auf dem Weg von und nach Schleswig beitragen“, so Bodewig.


Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

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