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05.12.2001:
Start der Baumaßnahme der Ortsumgehung Duisburg-Rheinhausen mit neuer Brücke über die Düsseldorfer Straße

Pressemitteilung von Strassen.NRW vom 5. Dezember 2001

Straßen.NRW startet mit Bau der Ortsumgehung Duisburg-Rheinhausen

Köln (Straßen.nrw) - Großer Auftrieb zum ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Duisburg-Rheinhausen: Der Landesbetrieb Straßenbau Nordhrein-Westfalen hatte zum Auftakt für die neue Strecke im Zuge der Landesstraße L 473n geladen. Statt mit Spaten wurde der Baubeginn der lange erwarteten Ortsumgehung, die sich das Land im ersten Bauabschnitt 29,6 Millionen DM kosten lässt, mit einem ersten Rammschlag für die Baugrube der Brücke über die Düsseldorfer Straße (L137) begangen.
Aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium war Staatssekretär Jörg Hennerkes gekommen. Für den Landesbetrieb begrüßte Michael Heinze als Ständiger Vertreter des Direktors die Gäste. Heinze war bis vor kurzem noch Leiter der Niederlassung Essen von Straßen.NRW. Die Esse­ner Niederlassung ist auch federführend für den jetzt begonnenen Bau der neuen Ortsumgehung.
Die Umgehung, auch unter dem Namen Südtangente Duisburg-Rheinhausen bekannt, ist die Verlängerung des bereits vorhandenen Autobahnzubringers zur A 57 südlich der beiden Duis­burger Stadtteile Rumeln-Kaldenhausen und Rheinhausen.
Im Jahr 1997 ist die Linie für die geplante Baumaßnahme vom Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Technik und Verkehr bestimmt worden. Mit der Auftragserteilung für den Bau der Brücke über die Duisburger Strasse (L 137) wurde jetzt die Planungsphase abgeschlossen und die Bauphase eingeleitet.
Die neue Trasse hat eine Länge von 5,4 km und beginnt im Westen nördlich des Bayer-Werkes im Kreuzungspunkt mit der L 137 und endet in Duisburg-Rheinhausen an der Kreisstrasse K 39, der Friedrich-Ebert-Strasse. Die Gesamtstrecke ist in zwei fast gleichlange Bauabschnitte unterteilt worden, wobei die Grenze der beiden Abschnitte in Höhe der Ortschaft Mühlenberg liegt.
Die Kosten für den jetzt begonnen ersten Bauabschnitt betragen einschließlich der erforderli­chen Ausgleichsmaßnahmen 29,6 Millionen DM. Für den vorgesehenen östlichen Bauabschnitt ist Ende September dieses Jahres das erforderliche Planfeststellungsverfahren eingeleitet worden.
Der westliche Bauabschnitt hat auf einer Länge von zwei Kilometern einen autobahnähnlichen Querschnitt von 20 Metern (RQ 20). Auf dem restlichen 3,4 Kilometer langen Abschnitt wird die L 473n mit dem Regelquerschnitt für eine 2-streifige Landesstrasse von 10,50 Metern (RQ 10,5) ausgebaut.
Größtes Einzelbauwerk des jetzt begonnenen ersten Bauabschnitts ist die im Zuge der L 473n erforderliche Überführung über die Düsseldorfer Straße einschließlich
der erforderlichen, umfangreichen Verlegung von Versorgungsleitungen. Außerdem muss eine planfreie, lichtsignal­geregelte Strassenkreuzung mit der künftigen euen Krefelder Straße und die Anbindung der Hohenbudberger Strasse an die neue Umgehungsstrasse gebaut werden.
Die L 473n erhält von der Fiemersheimer Strasse bis zur Hohenbudberger Strasse einen ge­trennt geführten Radweg. Über die Kaldenhausener Strasse bis zum Ausbauende Am Mühlen­berg ist somit künftig eine durchgängige Radwegeverbindung vorhanden.
Nach dem symbolischen 1. Spatenstich beginnt der erste Bauabschnitt der L 473n mit dem Brückenneubau über die Duisburger Strasse (L 137). Für diesen wesentlichen Teil des ersten Bauabschnittes sind notwendige Verlegungen von Versorgungsleitungen teilweise schon in Angriff genommen worden. Das Brückenbauwerk wird als Dreifeldbauwerk mit zwei getrennten Überbauten ausgeführt. Aus Lärmschutzgründen werden auf der Nord- und auf der Südseite der beiden Brückenhälften zwei Meter hohe hochabsorbierende Lärmschutzwände errichtet.
Nach Fertigstellung der Brücke folgen die Erd-, Entwässerungs- und Deckenbauarbeiten, für die die Aufträge im nächsten Jahr vergeben werden. Nach etwa zweijähriger Bauzeit soll der Neu­bauabschnitt im Frühjahr/Sommer 2004 dem Verkehr übergeben werden.

Quelle: Straßen.NRW

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