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27.08.2002:
Bayerische Behelfsbrücke auf dem Weg nach Sachsen

München, 27. August 2002

Bayerisches Innenministerium stellt Technisches Hilfswerk Dresden kostenlos Behelfsbrücke zur Verfügung

Die Hochwasserkatastrophe der letzten Tage hat in den neuen Bundesländern zu vielen Schäden an Straßen und Brücken geführt. Innenminister Dr. Günther Beckstein hat in großem Umfang personelle und technische Hilfe angeboten. Das Technische Hilfswerk (THW) in Dresden hat dies gern aufgegriffen und sich an die Bayerische Straßenbauverwaltung gewandt. Die erste Behelfsbrücke aus dem Brückenlager in Ingolstadt ist bereits unterwegs in das sächsische Katastrophengebiet.

Im Landkreis Dippoldiswalde hat das Hochwasser im Zuge der Bundesstraße 170 zwischen den Orten Schmiedeberg und Obermannsdorf die Straßenbrücke über die Rote Weißeritz zerstört. Auf Anfrage des THW der sächsischen Landeshauptstadt stellt die Bayerische Straßenbauverwaltung kurzfristig kostenlos eine so genannte Bailey-Behelfsbrücke aus ihren in Ingolstadt gelagerten Beständen zur Verfügung. Die Brücke hat eine Stützweite von 21,35 m und eine Tragfähigkeit von 9 Tonnen. Die Fahrbahn ist 3 m breit. Heute wurden die Brückenteile vom THW Dresden in Ingolstadt aufgeladen und abtransportiert.

Darüber hinaus hat Beckstein dem sächsischen Wirtschaftsminister Dr. Martin Gilla weitere Hilfe angeboten. Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Behelfsbrücken, sondern vor allem auch um die Entsendung von Fachleuten und Brückenprüfern, die die Verkehrssicherheit von geschädigten Brücken feststellen und die erforderlichen Sanierungsarbeiten vorschlagen sollen. "Selbstverständlich drängen wir uns nicht auf, aber wir kommen gerne, wenn unsere Hilfe erwünscht ist", so Beckstein.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

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