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19.12.2007:
Großmann: Wettbewerb für die Schiersteiner Rheinbrücke entschieden
Preisgericht gibt die Entscheidung im Brückenwettbewerb bekannt

Der Sieger des Wettbewerbs für den Neubau der Rheinbrücke Schierstein steht fest: Der mit 44.500 Euro dotierte erste Preis geht an die Arbeitsgemeinschaft Ingenieurbüro BGS mit dem Architektenbüro Ferdinand Heide aus Frankfurt.

"Die schlanke Balkenbrücke berücksichtigt ihre Umgebung und passt sich sensibel in die flache Flusslandschaft ein", würdigte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, den preisgekrönten Entwurf heute in Wiesbaden.

Für die Gestaltung der neuen Autobahnbrücke auf der A 643 zwischen Mainz und Wiesbaden hatten die Straßenbauverwaltungen Hessen und Rheinland-Pfalz im Auftrag des Bundesministeriums einen Realisierungswettbewerb mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 89.000 Euro ausgelobt.

"Das Ergebnis zeigt, dass Wettbewerbe auch für den Brückenbau geeignet sind", so Achim Großmann. "Wettbewerbe erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Durch die Kooperation von Bauingenieuren und Architekten werden ganz offensichtlich kreative Kräfte frei".

Die Vielfalt und hohe Qualität der eingereichten Entwürfe sei ein beeindruckender Nachweis der Leistungsfähigkeit und Kreativität deutscher Planer. Der Bund drängt auch im Ingenieurbau verstärkt darauf, Wettbewerbe durchzuführen.

"Das ist ein wichtiger Beitrag zur Baukultur in Deutschland. Ingenieurbauten, allen voran Brücken, prägen Stadtbilder und Landschaften häufig stärker als Hochbauten. Ein gelungenes Ingenieurbauwerk kann zum Identifikationspunkt einer ganzen Region werden", so Großmann.

Am Wettbewerb haben sich zehn Arbeitsgemeinschaften aus Bauingenieuren und Architekten beteiligt. Die vorgeschlagenen Lösungen reichen von Balkenbrücken über Schrägseillösungen bis hin zu Zügelgurtüberspannungen. Der zweite Preis in Höhe von 26.700 Euro geht an die Arbeitsgemeinschaft Ingenieurbüro Peter und Lochner mit dem Architektenbüro ASP Architekten aus Stuttgart, den dritten Preis in Höhe von 17.800 Euro erhält die Arbeitsgemeinschaft Ingenieurbüro Krebs und Kiefer mit dem Architekturbüro K + R Plan - Krug und Schnoor in Darmstadt.

Die Wettbewerbsergebnisse können in einer Ausstellung bis Ende Januar im Hessischen Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen, Wilhelmstraße 10 in Wiesbaden besichtigt werden.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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