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27.05.2009:
Beschluss zur Fehmarnbelt-Brücke vertagt
Schlotmann: Denkpause nutzen

Der Bundestag hat die geplante Abstimmung über die Fehmarnbelt-Querung überraschend von der Tagesordnung gestrichen und verschoben. Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, begrüßte die Vertagung: "Zeit für den einen oder anderen Abgeordneten, die Denkpause zu nutzen und den Bau der Querung kritisch zu hinterfragen. Denn unsere Position bleibt: Die Fehmarnbelt-Querung ist ökonomischer und ökologischer Unsinn. Die Rechnung bezahlen der Steuerzahler und die Umwelt. Eine feste Querung des Fehmarnbelts ist gerade angesichts der bestehenden Verkehrsverbindungen im Ostseeraum nicht notwendig. Deshalb wehre ich mich entschieden dagegen, dass zusätzliches Geld in die Hinterlandanbindungen der Brücke fließt, während es bei uns nur schleppend voran geht.

Ich rufe daher alle Entscheidungsträger auf, ihre Position zur Brücke im Hinblick auf die ökonomischen, ökologischen und finanziellen Probleme und Risiken zu überdenken."

Ursprünglich wollten die Parlamentarier im Bundestag in der Nacht von Donnerstag zu Freitag den deutsch-dänischen Staatsvertrag ratifizieren.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Meckelnburg-Vorpommern

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