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29.06.2009:
Start der geotechnischen Bohrungen für die Feste Fehmarnbeltquerung

Die Femern Bælt A/S nimmt jetzt die geotechnischen Bohrarbeiten für die Feste Fehmarnbeltquerung in Angriff.

Sie werden in einem zwei Kilometer breiten Korridor östlich der Fährhäfen Puttgarden und Rödbyhavn an Land und im Meer durchgeführt. Die maximale Bohrtiefe beträgt 100 m unter dem Meeresboden bzw. der Erdoberfläche.

Zweck der Bohrungen ist es, Bodenproben von hoher Qualität zu entnehmen und Dichte/Tragfähigkeit und andere wichtige Eigenschaften des Bodens zu messen.

Die entnommenen Proben werden sorgfältig verpackt und in gekühlten Behältern gelagert, um danach eingehenden Labortests unterzogen zu werden.

Die Ergebnisse der Bohrarbeiten werden gemeinsam mit den seismischen Untersuchungen und geoelektrischen Messungen einen besseren Einblick in die Beschaffenheit des Bodens ermöglichen – d.h. in Lage und Zustand der verschiedenen Bodenschichten.

Für die Zukunft des Fehmarnbeltprojekts ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Ingenieure über ein genaues und detailliertes Wissen über die Bodenschichten, auf denen das Bauwerk errichtet werden soll, verfügen. Das Ergebnis der Bodenuntersuchungen wird auch maßgeblich zur Bestimmung der endgültigen Trassenführung der festen Querung beitragen.

Die Bohrarbeiten werden vom niederländischen Unternehmen Fugro Engineers BV, einem Spezialisten auf diesem Gebiet, im Auftrag von Femern Bælt A/S durchgeführt.

Es wird erwartet, dass Fugro Engineers Anfang Juli, nach der Erteilung der notwendigen Genehmigungen mit den Arbeiten beginnen kann, die bis in den Herbst hinein fortgesetzt werden. Die Femern Bælt A/S hat die zehn Eigentümer (sechs auf Fehmarn und vier auf Lolland), auf deren Grundstücken die Bohrarbeiten stattfinden werden, mit einem persönlichen Brief informiert.

Im Frühling 2010 werden die Bohrarbeiten wieder aufgenommen und im Herbst 2010 abgeschlossen.

Die vorbereitende Planungsarbeiten für die Feste Fehmarnbeltquerung werden sich über die nächsten drei bis vier Jahre erstrecken. Danach beginnen die eigentlichen Bauarbeiten.

Die feste Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark soll den jetzigen Plänen zufolge 2018 eröffnet werden.

Quelle: Femern Bælt A/S

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