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02.10.2009:
A 39: Umfangreiche Brückenarbeiten am Dreieck Braunschweig-Südwest

Beim Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest beginnen in Kürze umfangreiche Brücken-Abbrucharbeiten. "Nachdem bislang im Wesentlichen Bauwerke auf der grünen Wiese errichtet und vorbereitende Arbeiten zur Fahrbahn-Erweiterung ausgeführt worden sind, geht es nun daran, die bestehenden Strukturen zu verändern", erläuterte Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, bei einem Ortstermin am Donnerstag in Braunschweig.
Wie Mühlnickel ausführte, würden zunächst zwei Autobahnbrücken im Bereich Rüningen teilweise abgebrochen. Die Arbeiten begännen zwischen dem 16. und 19. Oktober mit dem Teilabbruch der Brücke an der Anschlussstelle Rüningen-Nord, wobei die Abfahrt aus Richtung Norden für diesen Zeitraum gesperrt werde. Als Ersatz stehe hier die Anschlussstelle Rüningen-Süd zur Verfügung. Voraussichtlich vom 30. Oktober bis 2. November würde dann der Teilabbruch der Brücke der A 39 über die Westerbergstraße folgen, die hierfür voll gesperrt werden müsse. Der Verkehr in die Weststadt und nach Broizem werde in dieser Zeit über die A 391 und die Anschlussstelle Weststadt umgeleitet. "Der Verkehr auf der A 39 selbst ist, abgesehen von der schon bestehenden einstreifigen Verkehrsführung in jeder Richtung, hiervon nicht weiter betroffen", erläuterte Mühlnickel. Die Fahrstreifen würden lediglich innerhalb der Baustelle verlegt.
Im Bereich der Oker zwischen dem Kreuz Braunschweig-Süd und dem Dreieck Südwest entsteht dagegen schon eine der neuen Brücken: Hinter einer Sichtschutzwand, die nach den Worten des Geschäftsbereichsleiters der Verkehrssicherheit dient, werde die nördliche Hälfte der neuen Okerbrücke hergestellt. Sie werde zunächst provisorisch einen Teil des Verkehrs aufnehmen, wenn in der ersten Jahreshälfte 2010 die Südseite der bisherigen Okerbrücke abgerissen werde. "Dem Verkehr stehen dadurch hier während der Abbrucharbeiten unverändert vier Fahrstreifen zur Verfügung", unterstrich Mühlnickel. Der Überbau der neuen Brücke werde später an seine endgültige Position geschoben. Nach Fertigstellung der neuen Okerbrücke sollen hier dem Verkehr insgesamt sieben Fahrspuren in beide Richtungen (vier in Richtung Osten und drei in Richtung Westen) zur Verfügung stehen.
Ende des Jahres stehe noch ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der Bauarbeiten an, beschrieb der Geschäftsbereichsleiter: Weil der Verkehr auf der A 391 in Richtung Gifhorn künftig auf einer neuen Fahrbahn östlich der bisherigen geführt werde, sei der Einschub einer neuen Eisenbahnbrücke in Höhe Gartenstadt erforderlich. Diese Brücke werde zurzeit hinter einem Supermarkt errichtet und über die Weihnachtstage in ihre endgültige Position geschoben. "Weil hierfür die Bahnstrecken nach Hannover und Hildesheim unterbrochen werden müssen, sind exakte Planung und schnelles Arbeiten erforderlich", betonte Mühlnickel. Die Sperrung sei für die Zeit von 24. bis 28. Dezember terminiert, wenn der Reiseverkehr über die Feiertage weniger stark sei.
Das Autobahndreieck Braunschweig-Südwest wird zurzeit umfassend umgebaut, um dem steigenden Verkehrsaufkommen und den veränderten Verkehrsströmen Rechnung zu tragen. Die Bauarbeiten dauern noch bis Sommer 2012. Weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse www.dreieck-suedwest.de verfügbar.

Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

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