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30.11.2009:
Ramsauer: Wichtiger Brückenschlag für Nordrhein-Westfalen

Freigabe der neuen Rheinbrücke Wesel (B 58)

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute gemeinsam mit
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die neue Rheinbrücke Wesel dem
Verkehr übergeben.


Freigabe der neuen Rheinbrücke Wesel (B 58)


Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute gemeinsam mit
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die neue Rheinbrücke Wesel dem
Verkehr übergeben.

    "Nach vier Jahren Bauzeit feiern wir heute einen lang
    ersehnten und wichtigen Brückenschlag für Nordrhein
    Westfalen", sagte Ramsauer in Wesel. "Wir beseitigen nicht nur
    für die Autofahrer das zeitraubende Nadelöhr auf der alten
    Weseler Brücke. Der Engpass auf der meist befahrenen
    Binnenwasserstraße Europas, dem Rhein, gehört ebenfalls bald
    der Vergangenheit an. Wir schaffen eine moderne und
    verkehrsgerechte Infrastruktur. Dafür ist die Rheinbrücke
    Wesel ein sehr gutes Beispiel."
   
Die bestehende Rheinquerung wurde nach dem Krieg als Behelfsbrücke auf
den alten Pfeilern errichtet und ist mehr als 50 Jahre alt. Sie ist
den stetig gestiegenen Verkehrsbelastungen von derzeit
durchschnittlich 28.000 Fahrzeugen pro Tag nicht mehr gewachsen. Ein
Pfeiler in der Fahrrinne sorgte für Einschränkungen und Unfallrisiken
in der Rhein-Schifffahrt.

    "Mit Blick auf die Deutsche Einheit sind in
    Nordrhein-Westfalen viele Verkehrsprojekte zurückgestellt
    worden", so Ramsauer. Die Infrastruktur wurde in den
    vergangenen Jahren teilweise auf Verschleiß gefahren. Deswegen
    gibt es einen großen Nachholbedarf. Künftig wird hier eine
    hochmoderne Schrägseilbrücke mit vier Spuren und einem
    kombinierten Rad- und Gehweg die Menschen in Wesel mit der
    umliegenden Region viel besser verbinden. Dafür investiert der
    Bund rund 74 Millionen Euro."
   
Die neue Rheinbrücke ist der erste Teil und Kernstück der geplanten
Ortsumgehungen, die zur Entlastung von Wesel und dem Stadtteil
Büderich vom Durchgangsverkehr führen.

    "Für den westlichen Anschluss der neuen Rheinbrücke hat der
    Bund Mittel aus dem ersten Konjunkturpaket fest eingeplant",
    so Minister Ramsauer abschließend. "Damit werden wir auch auf
    diesem Teilstück der B 58 schneller bauen als ursprünglich
    vorgesehen. Das nützt den Autofahrern, sichert viele
    Arbeitsplätze und hilft den regionalen Bauunternehmen auf dem
    Weg aus der Wirtschaftskrise."


Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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