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08.03.2010:
Jann-Berghaus-Brücke jetzt formell abgenommen

Das Abnahmeprotokoll für das Projekt „Umbau der Jann-Berghaus-Brücke“ ist unterschrieben. Bei den Tage und Wochen vorher in einzelnen Teilschritten durchgeführten Überprüfungen war bereits festgestellt worden, dass es keine wesentlichen Mängel mehr gibt und nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen sind.


Das Abnahmeprotokoll für das Projekt „Umbau der Jann-Berghaus-Brücke“ ist unterschrieben. Bei den Tage und Wochen vorher in einzelnen Teilschritten durchgeführten Überprüfungen war bereits festgestellt worden, dass es keine wesentlichen Mängel mehr gibt und nur noch kleinere Restarbeiten zu erledigen sind. Bei diesen im Protokoll festgehaltenen Punkten geht es größtenteils um Arbeiten, die wegen des anhaltenden Winterwetters noch nicht erledigt werden konnten. Dazu zählen beispielsweise restliche Rostschutzanstriche. In das Abnahmeprotokoll wurden aber auch „Vorbehalte wegen möglicher Schadenersatzansprüche für die Bauverzögerung“ aufgenommen. „Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Baumaßnahme die Beteiligten in einer rechtlichen Auseinandersetzung noch längere Zeit weiter beschäftigen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Leeraner Kreishaus.

Alle nötigen Feststellungen für die Abnahme trafen Behördenleiter Frank Buchholz und Projektleiter Erwin Fritscher von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Aurich. Dabei waren auch für den Auftraggeber die mit der Bauüberwachung beauftragten Vertreter der Fachingenieurbüros anwesend.  Für die mit den Bauarbeiten beauftragte Arbeitsgemeinschaft Bunte-Schäfer-Bauten nahmen der technische Geschäftsführer der Firma Bunte, Bernhard Hebbelmann, und von Schäfer-Bauten der Abteilungsleiter Brückenbau, Bernhard Brackhuis, teil.

Mit der förmlichen Bauabnahme hat nun auch die gesetzliche Verjährungsfrist für Mängelansprüche begonnen. Gleichzeitig übernimmt die Niedersächsische Straßenbauverwaltung wieder offiziell den Betrieb der Brückenklappen und entlässt den Landkreis Leer aus seiner Verantwortung als Vorhabensträger. Landrat Bernhard Bramlage zeigte sich denn auch erfreut darüber, dass die Baumaßnahmen nun bis auf die kleinen Restarbeiten abgeschlossen sind. Bramlage betonte noch einmal, dass trotz allen Ärgers über Bauverzögerungen es keinen Zweifel an der Notwendigkeit und Richtigkeit der Brückenverbreiterung gebe. Das Projekt sichere den Bestand vieler Arbeitsplätze auch im Landkreis Leer. Ohne die umgebaute Jann-Berghaus-Brücke wäre die für das kommende Wochenende anstehende Überführung der Celebrity Eclipse nicht möglich gewesen. Der Markt verlange aber Schiffe dieser Größenklasse, wie der Auftragsbestand der Meyer-Werft deutlich mache. Es sei der Werft und den Menschen in der Region zu wünschen, dass sich die Entwicklung auch mittel- und langfristig fortsetze.


Quelle: Landkreis Leer

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