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04.05.2010:
Majestätisch und mysteriös – Das Rainbow Bridge National Monument feiert seinen 100. Geburtstag

Zehn Monate nach der Entdeckung erklärte Präsident William Howard Taft die Brücke am 30. Mai 1910 zum 25. Nationalmonument der Vereinigten Staaten. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums finden zahlreiche Vorträge, Konzerte, Führungen und Workshops statt.


Schon seit ewigen Zeiten fasziniert und inspiriert die gewaltige Rainbow Bridge im US-Bundesstaat Utah die Menschen. Laut einer Legende der indianischen Ureinwohner verkörpert die größte natürliche Felsbrücke der Welt, die sich über einen Seitencanyon des Colorado River erstreckt, einen zu Stein gewordenen Regenbogen. Offiziell entdeckt wurde die Rainbow Bridge im Jahr 1909 von zwei westlichen Forschungsteams unter Führung der Ureinwohner. Zehn Monate nach der Entdeckung erklärte Präsident William Howard Taft die Brücke am 30. Mai 1910 zum 25. Nationalmonument der Vereinigten Staaten. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums finden zahlreiche Vorträge, Konzerte, Führungen und Workshops statt. Eine genaue Auflistung der Veranstaltungen erhält man im Internet auf www.nps.gov/rabr/planyourvisit/centennial.htm.

Vom Boden bis zu ihrem höchsten Punkt misst die Naturbrücke 88 Meter – was ungefähr der Höhe eines 27-stöckigen Hochhauses entspricht – und erreicht eine Spannweite von etwa 83 Metern. Am höchsten Punkt ist der Bogen 13 Meter dick und 10 Meter breit. Bis heute wird die Rainbow Bridge von den Ureinwohnern als Heiligtum verehrt, da sie in ihrer Mythologie den Übergang zwischen der so genannten einstigen Vorwelt und der Welt von heute darstellt. Um diesem heiligen Monument den entsprechenden Respekt zu erweisen, werden Besucher auch gebeten, die Rainbow Bridge nur von den Aussichtspunkten zu betrachten und nicht über oder durch den monumentalen Brückenbogen zu laufen.

Die Rainbow Bridge ist durch keine Straße erschlossen und kann nur auf dem Wasserweg oder mehrtägigen Wanderungen erreicht werden, für die man eine Genehmigung benötigt. Seit in den 1960er Jahren durch die Aufstauung des Colorado River der Lake Powell entstanden ist, können Besucher ganz unkompliziert auf Ausflugsfahrten per Boot an das Nationalmonument heran fahren. Die 6-stündige Rainbow Bridge Cruise startet in der Zeit von April bis Oktober zweimal täglich und im Winter einmal täglich von der Wahweap Marina in der Nähe von Page. Auf der rund 80 Kilometer langen Fahrt über den Lake Powell begegnet man sensationellen Felsformationen und fährt durch faszinierende Canyons. Ganz entspannt kann man dabei die Schönheit der Landschaft genießen und sich mittels eines Headsets, das jedem Gast zur Verfügung gestellt wird, auf Deutsch die Umgebung und die Sehenswürdigkeiten erklären lassen. Je nach Wasserstand des Lake Powell muss man von der Anlegestelle noch 2 bis 3,5 km laufen, um einen Aussichtspunkt zu erreichen, von dem aus man eine wirklich gute Sicht auf die Rainbow Bridge hat. Informationen zu Unterkünften, Ausflugsangebot und weiteren Aktivitäten am Lake Powell gibt es auf www.lakepowell.com.


Quelle: ARAMARK Parks & Destinations

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