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18.12.2010:
Waldschlösschenbrücke: Das Einschimmen hat begonnen

Der eigentliche Einschwimmvorgang hat mit dem Aufschieben des Brückenbogens auf die Pontons begonnen.


Aktueller Stand - 18.12.2010  17 Uhr

Heute ist ein wichtiger Schritt des Brückenbogenverschubs geschafft worden. Der eigentliche Einschwimmvorgang hat mit dem Aufschieben des Brückenbogens auf die Pontons begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen wurde der 1 800 Tonnen schwere Brückenbogen der Waldschlößchenbrücke auf die Pontons auf der Elbe bewegt. Auf Schienen an Land legte der Brückenbogen bisher 120 Meter zurück. Auf den Pontons im Wasser werden es noch einmal 75 Meter sein. In Millimeterarbeit passten die Spezialisten die Schienen von Verschubwagen und Pontons an. 13 Uhr startete der Verschub über die Schnittstelle zwischen Land und Wasser. Gegen 14 Uhr hatte der erste Fuß des Verschubschlittens die roten Schienen der Pontons erreicht. 16:30 Uhr war der gesamte Verschubschlitten auf den Pontons angekommen. Jetzt wird die Schienenverbindung noch getrennt, dann endet für die 35 Bauleute ein weiterer langer Arbeitstag.

In der Nacht ruht der Kollos einerseits an Land und andererseits auf dem Wasser. Morgen (19. Dezember) soll der Brückenschlag gelingen. Dann wird der Brückenbogen quer und längs der Elbe bewegt und auf Hilfsstützen abgesetzt. Der Einschwimmvorgang am Sonntag, 19. Dezember 2010 soll am Vormittag - Start der Arbeiten ist ca. 8 Uhr - beginnen und in den Nachmittagsstunden abgeschlossen sein. Zunächst werden die Pontons die Elbe queren. Dann muss der Brückenbogen 54 Meter stromaufwärts bewegt werden. Dabei wird das elbseitige Ende, welches auf den Pontons abgesetzt wurde, über Seile und Winden von den im Uferbereich (Neustädter und Altstädter Seite) errichteten Ankerpunkten aus gesichert und geführt. Das auf den Plattformwagen positionierte Ende wird am Altstädter Ufer gefahren. Ist die richtige Position erreicht, kann der Brückenbogen auf Hilfsstützen abgesetzt werden. Dann ist es geschafft, die Dresdner Waldschlößchenbrücke hat ihren Brückenbogen.

In den nächsten Tagen und Wochen wird der Brückenbogen dann mit der restlichen Brückenkonstruktion verbunden. Wenn der Brückenbogen über die Bogenfüße und Lager fest mit dem Bogenwiderlager verbunden ist, können die Hilfskonstruktionen entfernt werden.

Die Elbe ist für die Schifffahrt bis zum Ende des Einschwimmens gesperrt.


Quelle: Stadt Dresden

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