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24.05.2011:
Grundinstandsetzung der Neuen Fahlenbergbrücke in Berlin abgebrochen

Massive Schäden der Bauwerkssubstanz erfordern den Abbruch der Grundinstandsetzung und die Planung eines Ersatzneubaus
Im August 2010 wurden notwendige Instandsetzungsmaßnahmen an der Fahlenbergbrücke aufgenommen, um das 1983 errichtete Bauwerk zu sanieren. Bei der Ausführung der Arbeiten im ersten Bauabschnitt wurden die Widerlager und Flügelwände der Brückenkonstruktion freigelegt. Hierbei sind gravierende Betonschäden u. a. breite Risse in den nördlichen Flügelwänden sichtbar geworden, die vor der Grundinstandsetzung nicht ersichtlich waren. Zur detaillierten Begutachtung und weiteren Planung mussten die Arbeiten vorübergehend eingestellt werden.

Im Ergebnis stellte sich bei der Untersuchung heraus, dass durch diese massiven Schäden am Bauwerk die erforderliche Standsicherheit, Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit auch unter wirtschaftlichen Aspekten nicht realisierbar ist. Die geplante Grundinstandsetzung ist aus diesem Grund abgebrochen worden. Die Planungen für einen Ersatzneubau haben begonnen.

Die Neue Fahlenbergbrücke überquert den Gosener Kanal im Zuge der Gosener Landstraße im Bezirk Berlin Treptow-Köpenick. Die Straße ist eine Ost-West-Verbindung zwischen Köpenick (Müggelheim) und Erkner und quert den Kanal in der Nähe zur Landesgrenze zum Land Brandenburg. Der Überbau der Brücke besteht aus Stahlträgern mit aufgelagerten Spannbetonfertigteilen im Verbund. Die Widerlager bestehen aus Stahlbeton.

Zurzeit erfolgt die Planung und Vorbereitung zur zeitweiligen Wiederherstellung der Verkehrsflächen einschließlich der weiteren Maßnahmen, die die Aufrechterhaltung der Stand- und Verkehrssicherheit bis zum Zeitpunkt eines Ersatzneubaus gewährleisten sollen. Der Abschluss dieser Arbeiten ist zum IV. Quartal 2011 geplant.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine Verkehrsanbindung der angrenzenden Gebiete mit der bestehenden Verkehrsregelung mittels Baustellenampel sichergestellt. Mit Beendigung der Arbeiten soll die 2-streifige Verkehrsführung wiederhergestellt werden.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

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