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07.09.2005:
Mit der Ortsumgehung Walburg steht der 1. Abschnitt der A 44 vor der

Mit der Ortsumgehung Walburg steht der 1. Abschnitt der A 44 vor der

Minister Dr. Stolpe informiert Minister Eichel zum Stand der A 44 bei Walburg


Nach fünfjähriger Bauzeit wird die rund 4,4 Kilometer lange und rund 83,4 Millionen Euro teure Ortsumgehung Walburg am 06.10.2005 in Verkehr gehen. Die Voraussetzungen für das Baurecht für diesen Abschnitt wurden von der Hessischen Landesregierung unter Ministerpräsident Eichel geschaffen.

Kennzeichnend für diesen 1. fertiggestellten, repräsentativen Abschnitt der zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehörenden A 44 Kassel - Eisenach sind die beiden zusammen rund 800 Meter langen Tunnel Walberg und Hopfenberg und die beiden gleichfalls zusammen rund 800 Meter langen Talbrücken Hopfenbachtal und Wehretal, die gemeinsam einen Anteil von rund 60 Prozent der Abschnittskosten ausmachen und die für die fünfjährige Bauzeit ursächlich sind.

Derzeit werden die Restarbeiten an der Markierung und der Beschilderung, an der östlichen Zuleitung und an den Schutz- und Leiteinrichtungen vorgenommen. Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt ist die Tunnelausstattung einschließlich der Signaltechnik. Parallel hierzu laufen die Arbeiten an der Programmierung der zugehörigen Steuerautomatik und die Prüfung ihrer Funktionsfähigkeit. Anfang Oktober sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein und dann die Ortsumgehung unverzüglich für den Verkehr freigegeben werden. Ursprünglich war eine frühere Verkehrsfreigabe ins Auge gefasst.

Angestrebt wird der möglichst zeitnahe Weiterbau der A 44, zunächst in dem westlich an Walburg angrenzenden Abschnitt von Hessisch Lichtenau. In dem hierfür Ende 2004 neu eingeleiteten Planfeststellungsverfahren sind die Erörterungen abgeschlossen, der Planfeststellungsbeschluss wird noch für 2005 erwartet.

Die übrigen acht Abschnitte der insgesamt rund 65 Kilometer langen und rund 1,3 Milliarden Euro teuren A 44 sind in verschiedenen Stadien der Bauvorbereitung. Die Verantwortung für die Planverfahren liegen bei der Straßenbauverwaltung des Landes Hessen.

Die Bundesregierung verfolgt mit Nachdruck Planung und Bau dieses letzten noch weitgehend zu bauenden Verkehrsprojektes Deutsche Einheit und wird hierfür - wie bislang für alle Verkehrsprojekte Deutsche Einheit - die zeitgerechte Finanzierung sicherstellen.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

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